Das Weingut der Fasolis existiert bereits seit 1925. Der Großvater Amadio fuhr damals noch mit dem Pferdefuhrwerk in die nahe gelegenen Städte Verona oder Vicenza. Später waren es dann zwei Brüder, die das Weingut weiterführten, so wie auch heute Natalino und Amadio. Ab 1980 machten die beiden die ersten Versuche mit dem ökologischen Anbau und 1984 bereits stellten sie den Betrieb komplett um. Heute bewirtschaften sie 14 Hektar. Die Rebanlagen sind im Mittel rund 40 Jahre alt und man sieht immer noch die hier typische Pergola-Anlagen der Reben. Allerdings werden neuere Anlagen bevorzugt in der modernen Guyot-Art gepflanzt. Überhaupt sind die Weine der Fasolis sehr moderne Weine: gehaltvoll, körperreich, mit moderatem Holzeinsatz - einfache Soave oder Valpolicella erwartet man hier vergebens. Einige Weine werden als Cru ausgebaut und nach ihren Lagen bezeichnet wie etwa der "Sande" oder der "Calle". Mittlerweile kaufen sie auch Trauben von benachbarten Winzern zu und bauen sie in separat aus: das sind die Corte dal Pozzo-Weine. Auch sie sind von besonderer Qualität und heben sich sich vom üblichen Einerlei der Region ab. Und Natalino macht sich gerne einen Spaß daraus, mit seinem hintergründigen Humor das Erstaunen der Verkoster über seine Weine zu kommentieren.