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Die Öko-Wein-Verordnung der EU
"Die Öko-Wein-Verordnung der EU" vollständig lesen »
Freitag, 30. Oktober 2009
Weine ohne Schwefelzusatz
Montag, 24. August 2009
Weinrallye #26 - Tipp vom Weinhändler
Ja, bei diesem Thema habe ich es schwer: ein Tipp vom Lieblings-Weinhändler, vom Besten, was er unter 10 EUR zu bieten hat. Zu wem kann ich denn als Weinhändler da gehen? In dem Aufruf zur 26. Weinrallye von gotorio war auch zu lesen, ob bloggende Weinhändler denn nicht einen Konkurrenten, eventuell auch aus einer anderen Stadt, vorstellen könnten.
Nun, ich habe mir einen Konkurrenten aus einem anderen Land ausgesucht, der Schweiz. Ein Bio-Weinhändler, ich denke, führend in Europa: Delinat, beheimatet in St. Gallen, ist schon seit 1980 im Geschäft. Selbstverständlich beobachte ich schon länger, was bei Delinat so vor sich geht - und muss gestehen: ich bin beeindruckt! Biowein ist dort kein kurzlebiger Trend, sondern ein echtes Anliegen - davon konnte ich mich kürzlich in persönlichen Gesprächen überzeugen. Davon zeugt auch das firmeneigene Weingut in Südfrankreich, sowie das Delinat-Institut, eine gemeinnützige Stiftung, die sich "der wissenschaftlichen Entwicklung ökologisch ganzheitlicher Strategien für eine ökonomisch tragfähige, klimaneutrale Landwirtschaft mit hoher Biodiversität widmet." Im Ithaka-Journal lassen sich die Ergebnisse dieser Arbeit verfolgen.
Die hauseigene Zeitschrift "Weinlese" erscheint vierteljährlich, und macht natürlich Werbung für Delinat. Darüber hinaus aber ist es eine der wenigen Weinzeitschriften, die man mit Genuss lesen kann - z.B. mit einem Artikel von Thomas Vaterlaus zur Rebsorte Grenache.In der letzten Ausgabe erschien auch Weinblogger-Kollege Joachim Ott mit einer Kolumne.
Wenn dann auch noch die Qualität der Weine stimmt - und wäre ich einfacher Konsument und nicht selbst Weinhändler - ja, dann wäre Delinat sicher einer meiner Lieblings-Weinhändler! Ich werde also bei einem gemeinsamen Abendessen heute Abend mit Freunden den Pasión Delinat probieren. Im Vorwege informiert, hatte dieser Wein jedenfalls schon mal eine interessante Geschichte: die gemeinsame Bemühung von Kellermeister, Weinjournalist und Delinat-Verkostern, einen sinnlichen, würzigen, beschwingten Mancha-Wein zu erzeugen. Es wurde hin und her probiert und diskutiert, über Holzeinsatz, Alkohol und Frucht. Gleichzeitig sollte der ökologische Anbau verbessert werden - Begrünung der Rebberge ist in der trockenen Mancha kein leichtes Unterfangen. Seit 2003 wurde an dem Wein gearbeitet, an der "Vision eines Tempranillos mit südlichem Temperament, Sinnlichkeit und würzigem Charme."
Extra für diesen Wein wurde eine CD aufgenommen, eine "Reise durch die aktuelle spanische und hispano-amerikanische Musikszene". Diese Ankündigungen machten mich gespannt auf den Wein - und gerade rechtzeitig kam heute Mittag das Paket an! Jetzt eine kurze Pause (noch ist Arbeit zu erledigen) - später mehr!
(5 Stunden später...)
Nach dem Essen (leckeres Thai-Curry) ist die Runde sich einig: der Wein ist lecker - auch wenn man das so nicht sagen darf. Die Farbe ist nicht mehr wirklich erkennbar, da es schon dunkel geworden ist. Dem Glas entsteigen fruchtige Aromen, rote Beeren, vielleicht schwarze Johannisbeere; etwas Vanille und Röstaromen zeugen von behutsamen Holzeinsatz. Frisch am Gaumen, mit eleganter Säure ist dieser Wein auch an einem Sommerabend nicht zu schwer - auch wenn die 13% Alkohol und die gut eingebundenen Tannine ihm das notwendige Gerüst geben.
Donnerstag, 6. August 2009
Beim Biowein keine Krise?
"Wein aus ökologischem Anbau krisenfest" ist der Titel einer Pressemitteilung der BioFach. Vom 17. bis 20. Februar 2010 findet die nächste BioFach in Nürnberg statt - und laut Nürnberg Messe verspricht 2010 "wieder ein guter BioFach-Jahrgang" zu werden. Wie kommt das? Hier die Pressemittleilung im Wortlaut:
Entgegen den Befürchtungen der Bio-Wein-Branche, die zum Jahreswechsel mit eher verhaltenem Optimismus auf 2009 blickte, ist die Lage besser als vermutet: Der Markt schwankt zwischen einer schwarzen Null und leichten Zuwachsraten. Aus gutem Grund: nach wie vor ist das Konsumklima stabil. Einzig die Gastronomen verzeichnen Einnahmerückgänge. „Verbraucher ziehen sich in Krisenzeiten eher in ihr Heim zurück. Die Folge: Der Außer-Haus-Verzehr sinkt. Stattdessen geben die Kunden das Geld lieber für Produkte aus, die den Wohlfühlfaktor zu Hause steigern. Dazu gehört auch das Segment der Bio-Weine“, so Kristina Simon vom Moselland-Marketing, Deutschland. Ein weiterer Grund für die positiven Tendenzen des Bio-Weinabsatzes in Deutschland liegt im Preis. In den Einkaufskörben der Käufer konventioneller Weine landen häufig preisgünstigere Tropfen. Eine Tendenz, die bei Bio-Weinen seltener zu beobachten ist. Lediglich im Bereich von 7 bis 8 EUR im Lebensmitteleinzelhandel (LEH), und von 9 bis 10 EUR im Fachhandel stellen die Lieferanten derzeit eine geringere Nachfrage fest. Dagegen verzeichnet zum Beispiel Peter Riegel Weinimport, Orsingen, Deutschland, einerseits weiterhin wachsende Absätze im Bereich über 10 EUR, andererseits eine ebenfalls steigende Nachfrage für Weine um 4,99 EUR.
10 % Umsatzplus beim deutschen Bio-Wein erwartet
Obwohl weitere Vorhersagen für das zweite Halbjahr 2009 derzeit schwierig scheinen, sind sich die Anbieter von Bio-Weinen einig und erwarten bis zu 10 % Umsatzplus. „Die Kunden geben bei Bio-Produkten generell bereitwillig etwas mehr aus als bei konventionellen Produkten. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich die wirtschaftliche Situation kaum auf Bio-Produkte auswirkt. Weine aus ökologischem Anbau haben eine gute Ausgangssituation“, erklärt Peter Riegel, Geschäftsführer des gleichnamigen Weinimports seinen Optimismus. Anlass zur Freude gibt auch die außergewöhnlich gute Zahl der Bestelleingänge vom Juni und Juli 2009, die den einen oder anderen schwächeren Monat ausgleichen konnten, bestätigt auch der Importeur VivoLoVin, Bremen, Deutschland.
Besonders gefragt: Rotwein und Gewächse mit geringerem Alkoholgehalt
Die Absatzsituation der einzelnen Länder ist bislang eindeutig: Deutsche Weine legen nach wie vor zu, wobei es einen Trend zu Gewächsen mit geringerem Alkoholgehalt gibt. Die Nachfrage nach Bio-Weinen aus Spanien, Italien und Österreich entwickelt sich weiterhin positiv. Bei Weinen aus Frankreich dagegen ist auf Grund von Preiserhöhungen die Absatzsituation uneinheitlicher. Innerhalb der Weingattungen ist Rotwein am stärksten gefragt, wobei sich momentan auch Rosé, speziell im günstigen Preisbereich, reger Nachfrage erfreut. Bei VivoLoVin verzeichnet man 2009 eine überraschend positive Steigerung im vielfach totgesagten Bereich Mehrweg, wobei nicht zuletzt die weiterhin, wenn auch langsamer, steigende Zahl der Bio-Supermärkte eine Rolle spielt. Interessant wird in den nächsten Monaten sicher die Entwicklung bei den Eigenabfüllungen der Kellereien und Importeure. Galt vor allem der Markt für deutsche Fassweine bis Ende 2008 noch als überhitzt, hat sich das deutlich geändert. Nicht nur beim Bundesverband ökologischer Weinbau, Ecovin, Oppenheim, Deutschland, stellt man fest: Die Preise sind rückläufig unter Druck geraten. Lagen vor 2 bis 3 Jahren die Preise noch deutlich über denen konventioneller Fassweine, so haben sich diese 2009 angenähert. Als sehr angespannt gilt der Fassweinmarkt in Spanien, während man in Frankreich über weitere Preiserhöhungen nachdenkt.
Österreich: Deutlicher Trend zu Weinen aus ökologischem Anbau
Mehr als zufrieden sind 2009 auch die österreichischen Bio-Winzer. Nicht nur wegen eines prognostizierten Export-Plus von 8 % nach Deutschland und der überraschend guten Marktsituation in Japan. „Der Export nach Japan hat sich bestens entwickelt. 2007 waren drei Betriebe in Japan von einem Importeur gelistet. Durch unsere BioFach-Präsenz in Japan seit drei Jahren konnten wir auch Importeure für drei weitere Betriebe finden“, stellt Jürgen Schmücking vom Verein zur Förderung des ökologischen Landbaus, BioAustria, Linz, Österreich, fest. Auch die Lage im Land selbst ist positiv. Der Verband registriert eine immer größere Akzeptanz und führt das zum Teil sogar auf die Krise zurück. „Wir erklären es uns mit der Rückbesinnung auf ehrliche, authentische Produkte sowie auf den ungebrochenen Trend zum Genuss mit Verantwortung“, meint Jürgen Schmücking. Die Preisschiene bei den Bio-Weinen beginnt bei 4,99 EUR, von zeitlich begrenzten Aktionen abgesehen. Das dürfte weitere Winzer zur Umstellung ermutigen. „2009 wird es einen deutlichen Zuwachs geben, weil die ersten Betriebe der Umstellungswelle in diesem Jahr bereits über voll zertifizierte Flächen verfügen. Eingeschränkt wird dieses Wachstum durch Ausstiege, die sich aus den Bedingungen des Jahrgangs 2008 ergeben. Diese Zahl ist aber deutlich niedriger, als der Zuwachs durch neue Betriebe. 2010 und 2011 wird sich dieses Verhältnis noch einmal vergrößern“, erläutert Jürgen Schmücking zuversichtlich.
Frankreich: Bio-Wein boomt
Als Paradies für Bio-Weine entwickelt sich weiterhin Frankreich. Nachdem bereits 2008 der Absatz anzog, lässt sich nun schon beinahe von einem Boom sprechen, berichtet Kai Schamar, Gesellschafter, VivoLoVin. Obwohl mittlerweile etliche Genossenschaften umgestellt haben, gibt es sogar Engpässe. „Die Preise sind nach zwei geringeren Ernten relativ hoch, aber der nationale Markt funktioniert gut“, ergänzt José Serrano, Einkauf und Qualitätsmanagement bei Peter Riegel Weinimport, Orsingen, Deutschland.
Italien: Nord-Süd-Gefälle bei der Nachfrage
Zwiespältig stellt sich dagegen die Situation in Italien dar. Wer Bio-Weine über die Gastronomie verkauft, hat es in diesem Jahr in der Regel schwer, der Weinfachhandel wiederum steht zumindest noch relativ gut da. Das große Angebot sorgt für stabile Preise und im Norden wird mehr Bio nachgefragt als im Süden Italiens.
Spanien: Starkes Export-Geschäft mit Bio-Weinen
Zwar weist die iberische Halbinsel mittlerweile die größte Bio-Landwirtschaftsfläche in Europa auf, aber die Nachfrage im Land selbst ist generell gering. Nach Angaben von José Serrano gehen gut 90 % der ökologisch erzeugten Weine in den Export. „Die Binnennachfrage ist zurückgegangen, die Preise sind bei konventionellen wie ökologischen Weinen im Keller und allen voran die Genossenschaften haben große Absatzprobleme“, stellt der Experte fest. Daher setzen Spaniens Bio-Winzer auf den Export. Vor allem Fassweine werden derzeit oft zu extrem niedrigen Preisen angeboten. Davon profitieren wichtige Märkte wie Deutschland, die Beneluxstaaten und Skandinavien.
Donnerstag, 23. Juli 2009
Weinrallye #25: Wein in Literatur und Film
Die 25. Weinrallye hat wieder ein recht originelles Thema: Wein in Literatur und Film ist angefragt, und zwar von Harald vom Weingut Steffens-Keß - mehr dazu hier in seinem Blog. Das Thema, muss ich zugeben, stellte mich vor Probleme: mir fiel schlicht nichts wirklich Interessantes dazu ein. Arbeitsbelastung und vor allem kleine Kinder verhindern allzu häufige Kinobesuche, bekannte Streifen wie "Sideways" und ähnliche begeistern mich nicht, und ich lese zwar viel, aber im Moment doch weniger anspruchsvolle Literatur als viel mehr den Krimi vorm Einschlafen.
Apropos Krimi: da war doch was! Vor etwa einem Jahr hatte ich mal einen gelesen, der spielte in der Pfalz. Neben den üblichen Todesfällen und Ermittlungen ging es um gutes (regionales) Essen und Trinken. Der Pfälzer Riesling hatte quasi eine der Hauptrollen in diesem Buch, das sich zudem sehr nett las, sehr empfehlenswert. Aber wie war noch gleich der Titel, wie hiess der Autor? Auch längeres Nachdenken brachte keine Antwort. Das Buch steht auch nicht mehr im Regal, war von der örtlichen Bücherei (Bibliothek im Griepe-Haus, Bad Bevensen, ebenfalls sehr zu empfehlen!) ausgeliehen. Ich meine, mich an einen schwarzen Einband zu erinnern...
Da kam mir die Idee: unter den Weinrallye-Teilnehmern und -Lesern wird sich doch wohl jemand finden, der das Buch kennt!? Weitere Hinweise: der Kommissar ist ein gemütlicher Typ, wenn ich mich recht erinnere, im mittleren Alter, Weinliebhaber natürlich. Keine aussergewöhnlichen Kultweine, sondern einfache und gute Trinkweine. Seine Frau ist die, die für das gute Essen dazu sorgt, ganz klassisch. Dann gibt es eine junge Kollegin, die von ausserhalb kommt, irgendwo aus der Stadt. Sie hat zunächst Schwierigkeiten mit dem Landleben, lernt im Buchverlauf aber die Pfälzer Lebensart schätzen. Zu dieser Idylle mögen die hässlichen Morde nicht so recht passen, daher will ich hier auch nichts weiter darüber schreiben. Ach ja, und spannend ist es auch.
Wer weiss etwas? Sachdienliche Hinweise erbeten. Autor und Titel, und vielleicht auch weitere lesenswerte Titel des Autors. Der erste richtige Hinweis wird mit einer Flasche Pfälzer Riesling belohnt, aus Bio-Anbau, versteht sich von selbst.
Freitag, 29. Mai 2009
Pestizide im Wein
Schon im April 2008 hatte ich über eine Studie des PAN (Pestizid Aktions Netzwerk) berichtet: von 40 untersuchten Weinen waren nur 12% rückstandsfrei, in allen anderen fanden sich zum Teil erhebliche Pestizid-Rückstände. Auch drei Grands Crus (Flaschenpreis z.T. über 200 Euro!) waren betroffen.
Spiegel Online griff dieses Thema griff vor ein paar Tagen noch einmal auf, und sieht Frankreichs Winzer schon fast zittern: Gift-Weine trüben Frankreichs Weingeschäft, titelt SpOn, und führt einige erschreckende Fakten der Studie noch einmal auf:
"Der Rebenanbau macht gerade mal drei Prozent der Anbaufläche aus, verbraucht jedoch knapp 20 Prozent der in Frankreich eingesetzten Pestizide. [...] Wie die konventionelle Herstellung aussieht, kann man derzeit rund um Bordeaux bestaunen: Hochbeinige Zugmaschinen mit wuchtigen Plastiktanks schieben sich durch die Reben und versprühen weiße Wolken streng riechender Chemikalien. Ganz gesund können die Substanzen nicht sein - in den geschlossenen Traktorkabinen sitzen Fahrer in Schutzanzügen. Der Boden ähnelt einer Mondlandschaft und selbst da, wo die Grasnarbe zwischen den Reben erhalten bleibt, wächst am Fuß der Weinstöcke kein Halm mehr. Junge Setzlinge müssen mit Plastik-Hüllen vor den aggressiven Substanzen - Herbiziden, Fungiziden, Pestiziden - geschützt werden, die bis zur Weinlese immer wieder über den Feldern niedergehen."
Ob dass die Weinliebhaber vom Kauf der Weine abhält? Das bleibt abzuwarten. Auf der sicheren Seite jedenfalls ist man mit Weinen aus Bio-Anbau: "Nur Weine aus biologischem Anbau erwiesen sich als fast rückstandsfrei."
Mittwoch, 4. März 2009
ECOVIN: Regionale und individuelle Bio-Weine punkten
Da ich es noch nicht geschafft habe, wesentliches zu meinem (verkürzten) Besuch der BioFach zu bloggen, will ich hier wenigstens eine Pressemitteilung von Ecovin veröffentlichen. Thema u.a. die Veranstaltung "Potentiale von Bio-Wein im Weinfachhandel" - auch die hatte ich verpasst...
Hier also die PM:
ECOVIN, der Bundesverband Ökologischer Weinbau e.V., zieht eine positive Bilanz der BioFach vom 19. bis 22. Februar in Nürnberg. Die am Ecovin Gemeinschaftsstand vertretenen 15 Winzer aus sechs deutschen Anbaugebieten konstatierten eine erfreulich hohe Besucherfrequenz: „Wir haben intensive Gespräche mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und der Bio-Branche geführt und interessante neue Kontakte geknüpft“, so Götz Drewitz, Geschäftsführer von Ecovin. „Das zeigt, dass das Thema Bio-Weine von großem Interesse ist und weiter an Relevanz gewinnt.“ Auch prominente Gäste wie Renate Künast und Percy Schmeiser, Träger des Alternativen Nobelpreises 2007, besuchten den Verband am Stand in der Weinhalle.
„Der Fachhandel ist auf der Suche nach regionaltypischen, authentischen und qualitativ hochwertigen Bio-Weinen, um durch eine gezielte Sortimentserweiterung sein Profil zu schärfen“, beobachtet Drewitz. Die Ecovin-Winzer haben da einiges zu bieten – das zeigen auch die zahlreichen Auszeichnungen und Prämierungen: Beim Weinpreis der diesjährigen BioFach erhielten Ecovin-Mitglieder fünfmal Gold, zehnmal Silber und vier Empfehlungen.
Auf reges Interesse bei den BioFach-Besuchern stießen auch die verschiedenen Ecovin-Termine: Am Donnerstag fand unter dem Titel „Auch Biowinzer müssen spritzen“ eine Informationsveranstaltung zum Thema „Pflanzenschutz im ökologischen Weinbau“ mit Experten aus Wissenschaft und Praxis statt. „Es zahlt sich aus, transparent über dieses Thema zu sprechen. So können wir auch die vielen Vorzüge des Bio-Weinbaus und Fortschritte auf diesem Gebiet aufzeigen“, fasst Götz Drewitz zusammen. Am Freitag diskutierten unter der Moderation von Götz Drewitz und Christine Bernhard, Bio-Winzerin und Vorstandsmitglied von Ecovin, Vertreter aus LEH, Fachgroßhandel und Facheinzelhandel über das Thema „Potentiale von Bio-Wein“. Fazit der Gesprächsrunde: „Für die meisten Händler ist das Qualitätsniveau der Weine entscheidend, der Bio-Aspekt ist ein – allerdings von Kunden verstärkt nachgefragter – Zusatznutzen“, so Christine Bernhard. Am Samstag fand die öffentliche Verkostung von Weinen aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (PiWis) mit begleitender Informationsveranstaltung großen Anklang und konnte den Teilnehmern das beträchtliche Potential dieser Rebsorten aufzeigen.
Seit seiner Gründung 1985 befasst sich ECOVIN als einziger deutscher Berufsverband für Bio-Winzer mit hohen Qualitätsstandards im ökologischen Weinbau und in der Kellerwirtschaft. Rund 210 Weingüter in zehn deutschen Anbaugebieten bewirtschaften derzeit circa 1.200 Hektar Rebfläche nach den strengen Richtlinien des Verbandes.
Freitag, 6. Februar 2009
Ecovin auf der Biofach 2009
Mit 15 Weingütern aus sechs Anbaugebieten präsentiert sich ECOVIN auf der BioFach vom 19. bis 22. Februar in Nürnberg. Der Gemeinschaftsstand in der Weinhalle beheimatet die ganze Bandbreite regionaler und persönlicher Vielfalt der Ecovin-Winzer: Mit dabei sind Urgesteine des Verbands wie die Weingüter Janson-Bernhard oder Eugen Schönhals, neue Mitglieder wie das Weingut Gustavshof oder bio-dynamisch wirtschaftende Weingüter wie Isele und Harteneck. Auch in diesem Jahr gibt es für den Fachhandel wieder viel zu entdecken – ob fruchtige Rieslinge, klassisch-feine Burgunder oder vielversprechende pilzresistente Rebsorten (PiWis) in bester Bio-Qualität.
Auch für einige Veranstaltungen zeichnet Ecovin verantwortlich: die Themenpalette reicht vvon der Diskussion der EU-Ökowein-Verordnung über die Potentiale von Biowein im Weinfachhandel bis zur Vorstellung der PiWis (pilzwiderstandsfähigen Rebsorten). Besonders gespannt bin ich auf den Vortrag "Auch Biowinzer müssen spritzen". Hier geht es um den Pflanzenschutz im ökologischen Weinbau. Darüber und über einiges andere werde ich dann berichten.
Mittwoch, 4. Februar 2009
Hamburger Weinmesse
Vom 13. bis zum 15. Februar findet wieder die Hamburger Weinmesse statt, diesmal im Cruise Center in der Hafencity. Rund 120 Winzer aus Deutschland, Österreich und Europa präsentieren ihre Weine unter dem Motto: Ein Schiff wird kommen - trinken Sie ein Glas mit uns! 12 Themen-Routen werden angeboten - und ein Schwerpunkt bei dem Ganzen liegt auf dem Biowein; auch einige Weingüter, die im Viva-Vino Shop präsent sind, werden da sein: u.a. Clemens Busch, Graf von Kanitz, Neumer, Siben Erben und die Maibachfarm von der Ahr, deren Weine ich in wenigen Tagen ins Sortiment nehmen kann!
Sicherlich eine Veranstaltung, deren Besuch lohnenswert ist. Drei Freikarten habe ich noch hier - wer daran interessiert ist, schickt mir bitte eine Email an m.metze@viva-vino.de und spart sich so die 12 € Eintritt!
Samstag, 17. Januar 2009
Weinrallye #19 - gespritete Weine
Gestern schon lief sie, die Weinrallye #19, ausgerufen vom Vinissimus - das Thema war gespritete Weine, also Weine, deren Gärung durch Zugabe von Alkohol gestoppt wird. So bleibt also Restzucker im Wein, und der Alkoholgehalt ist höher, liegt meist bei 15 bis 18 vol %. Zu dieser Gattung zählen zum Beispiel die französischen Vins doux naturels, aber auch Portwein oder Madeira, auch Sherry oder Pineau des Charentes war zugelassen.
Ein Thema, das mir eigentlich liegt: ich liebe Süßweine, die nicht klebrig schmecken, sondern durch eine schöne Säure harmonisch, ausgewogen, einfach lecker schmecken können! Wie Robert schon schreibt, haben viele, besonders männliche Weinfreunde eine Abneigung gegen süße Weine. Dazu habe ich mal eine Theorie gehört: im ersten Stadium des Weintrinkens (vor allem als junger Mensch) trinkt man gerne süße Weine, vor allem die billigen aus dem Discounter... im zweiten dann hat man dazugelernt und bevorzugt durchgegorene, trockene Weine - nichts Süßes kommt ins Glas, denn man erinnert sich noch mit Schrecken an das erste Stadium. Und im dritten Stadium darf man sich dann endlich den vollen Genuß gönnen - und sowohl trockene Weine, als auch die herrlichen Süßweine, die es zweifelsfrei gibt, trinken und geniessen!
Wer süße Weine ablehnt, verpasst etwas, denn die Kombinationsmöglichkeiten mit Speisen sind enorm, vielfältig, spannend und Glück verheissend: z.B. ein roter Rivesaltes mit einer Mousse au Chocolat oder auch zu süß-sauren Speisen; ein Muscat de Rivesaltes (für mich ein Weihnachtswein!) zu einem Bratapfel - oder vielleicht warmer Blutwurst; ein Pedro Ximenez mit würzigem Roquefort - himmlisch!
Diesmal aber musste ich passen: wie bei Iris verhinderte eine Grippe die rechtzeitige Teilnahme an dieser Weinrallye... schade! ich werde das aber nachholen, bestimmt! Und bis dahin in Erinnerungen schwelgen... zum Beispiel diese hier!
Und noch ein Link zur Ergänzung von Bernhards Ausführungen zum Sherry: hier geht es um die Herstellung des Pedro Ximenez aus Montilla Moriles, speziell auch des P.X., der "Trockenbeerenauslese" unter den Sherrys - der sich ja eigentlich nicht "Sherry" nennen darf.
Montag, 17. November 2008
Weinrallye #17 - Weine der letzten EU-Beitrittsstaaten
Erst spät habe ich begonnen, mich nach Weinen für dieses Thema umzusehen; ganz einfach waren sie nicht zu finden, aber das Internet hält ja doch einiges bereit! In diesem Fall ein Kollege aus Meißen, der sich auf Weine aus Osteuropa spezialisiert hat. Eigentlich hatte ich ja Bioweine aus diesen Ländern gesucht; das gestaltete sich aber doch etwas schwierig. Zwei tschechische Weine aus Bio-Anbau konnte ich ausfindig machen, einer war gerade aus... Es gibt - jedenfalls in Tschechien - einige Biowinzer; das konnte ich auf der letzten Biofach sehen. Aber deren Weine sind hier zu Lande immer noch schwer zu bekommen.
Am meisten interessierte mich Tschechien als Weinbauland. Konnte aber nicht widerstehen, als mir auch noch ein Wein aus Polen und einer aus der Slowakei empfohlen wurde. In Mähren wird seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. Wein angebaut, in Böhmen etwa seit dem 9.Jahrhundert. Der Winzerverband der tschechischen Republik feierte 2007 sein 100-jähriges Bestehen; Tschechien ist also durchaus ein Weinland mit Tradition. Die Qualitätskategorien sind ähnlich wie in Deutschland und richten sich nach dem Zuckergehalt im Most, der in Babo-Graden gemessen wird: vom Tafelwein bis zum Qualitätswein mit Prädikat, vom Kabinett bis zum Eiswein ist uns alles bekannt; eine Ausnahme ist der Strohwein. Weinbaugebiete sind Böhmen im Norden (v.a. an Elbe und Moldau) und Mähren im Süden. Hauptrebsorten sind Müller-Thurgau, Veltlinské zelené (Grüner Veltliner) und Ryzlink vlassky (Welschriesling) bei den Weißweinen sowie Svatovravrinecké (St. Laurent), Frankovka (Blaufränkisch) und die Zweigeltrebe bei den Roten. Alles also bekannt - im Gegensatz zu den polnischen Rebsorten, die ich nicht mal annähernd aussprechen kann...
Zwei der verkosteten tschechischen Weine kamen vom Weingut Michlovsky. Dort werden nicht nur zwei Weine in Bio-Qualität produziert, sondern Milos Michlovsky züchtet auch pilzwiderstandsfähige Rebsorten. Die ersten registrierten Sorten sind Malverina und Laurot; aus diesen beiden werden auch die Bioweine des Weinguts gekeltert. Leider war der Laurot ausverkauft, den Malverina konnte ich probieren.
Aus purer Neugier habe ich dann noch - ohne grossartige Recherche - eine Cuvée aus drei unaussprechlichen Rebsorten aus Polen sowie einen Alibernet (Kreuzung aus Alicante Bouschet x Cabernet Sauvignon aus der Ukraine, ebenfalls resistent gegen Pilzkrankheiten) probiert.
Jetzt aber zu den Verkostungsnotizen:
Dornfelder 2007,trocken, Roudnice
Ein Dornfelder aus Roudnice an der Elbe. Zitat aus der Broschüre des Weingutes: "Der Wein aus Roudnice ist kein Neuling unter den Weinen und ist auch nicht für Neulinge bestimmt. Er verlangt einen reifen Kenner..." Das Weingut blickt allerdings auf 400 Jahre Tradition zurück; der Dornfelder allerdings ist ein eher einfacher Vertreter: kräftig in der Farbe, fruchtig im Aroma. Nicht mehr und nicht weniger.
Malverina 2005, halbtrocken, Michlovsky
Der einzige Biowein, wie bereits gesagt, aus einer Neuzüchtung: schöne fruchtig-blumige Aromen, frisch, am Gaumen würzig mit etwas Honig. Milde Säure, feine Süße. Kein anspruchsvoller Wein aber sehr angenehm zu trinken.
Cabernet Sauvignon "Chateau Dowina" Spätlese 2005 trocken
Chateau Dowina steht für die Premium-Weine des Weinguts. Im Barrique ausgebaut, internationale Rebsorte, laut Eigenwerbung "einer der besten tschechischen Rotweine". Und tatsächlich, der Wein macht Spaß: komplexe Aromen nach roten Beeren, auch die für die Rebsorte typische Paprika ist dabei; dezenter Holzeinsatz, weich und samtig im Mund, mit gutem Nachhall.
2007 Gronowy Rubin, Winnica Kinga, Polen
Laut Händler eine Cuvée aus drei roten, autochthonen polnischen Rebsorten; auf diesen Wein war ich am meisten gespannt. Leider kann ich hier aber nichts positives darüber schreiben, auch wenn ich die Webseite des Weingutes zwar nicht verstehe (alles auf polnisch), aber sehr sympathisch finde: die Bilder erinnern mich an unser privates Apfelsaft-Pressen, bei dem wir einmal im Jahr unseren Jahresbedarf an Apfelsaft produzieren.Die Herstellung von gutem Apfelsaft ist allerdings viel einfacher als die von Wein...
Karpatska Perla, Alibernet 2006, trocken, Slowakei
Dunkles Lila, Waldbeeren in der Nase, etwas Kräuterwürze; rauchig, mineralisch, gute Struktur und Körper. Macht Lust darauf, mehr aus Slowakien zu probieren...
Donnerstag, 13. November 2008
Weinrallye #17 - Weine der letzten EU-Beitrittsstaaten
Swetlana hat sie ausgerufen, die 17. Weinrallye: Weine aus den letzten EU-Beitrittsstaaten sollen es sein, und zwar am 17. November. Nicht mehr lange hin, und es gibt zwar den ein oder anderen Biowein in diesen Ländern, aber nicht einen in meinem Sortiment! Also bestellen - das erste Mal habe ich Wein für die Weinrallye im Internet geordert, und das auf den letzten Drücker! Und zum zweiten Mal ist es (zumindest zum Teil) kein Biowein. Aber ich denke, es klappt noch. Und auf die Weine bin ich sehr gespannt, da ist für mich absolutes Neuland dabei.
Wer sich noch an der 17. Weinrallye beteiligen will: Die Weine sollen aus folgenden Ländern kommen: Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Republik Zypern, Bulgarien oder Rumänien. Und das hier ist der Link zu den entsprechenden EU-Regularien, die Swetlana als gelernte Juristin natürlich rausgesucht hat!
Freitag, 8. August 2008
Was ist eigentlich Terroir?
Terroir ist ein häufig gebrauchter Begriff in der Weinsprache - aber was bedeutet denn dieses Wort überhaupt? Darüber gibt es mehr als zwei Meinungen... In den letzten Tagen habe ich kurz hintereinander einige gegensätzliche Artikel dazu gelesen, die ich hier mal zur Diskussion stelle:
Die einfachste Definition: Terroir ist Boden, Boden, Boden. Sonst nichts. Oder, wie Terry Theise es eher drastisch ausdrückt:
"There are two types of people out there. There are those who understand that the soil makes the wine, and then there are those who are idiots."
Und weiter:
"Here's my definition of terroir. Terroir for the purposes of this and other discussions is: a cause and effect relationship between soil components and wine flavors for which no other explanation seems possible. That's it. [...]
Terroir is simply a portal through which we can pass and experience a world of humane, civilized, and reasonable values. Think about that for a while. Life is better because of terroir."
(Zitiert bei Alder Yarrow, via Wine Conversation)
Michael Hornickel hat dieses Thema in der letzten Weinwelt aufgegriffen und diskutiert. Zum Boden kommt dann das Klima. Die Einflüsse des Bodens sind schon vielschichtig, durch das klimatische Einflüsse wird das Ganze komplexer. Auch Wikipedia nennt diese beiden Faktoren:
"Terroir ist somit das Zusammenspiel von Klima und Boden unter dem Einfluss einer Vielzahl von Faktoren, wie Nacht- und Tagestemperaturen, Niederschlagsverteilung, Sonnenscheinstunden, Hangneigungen, Bodenbeschaffenheit usw."
Das heisst dann aber in letzter Konsequenz, dass sich durch den Klimawandel auch die Terroir-Beschaffenheit ändert. Oder?
Einige Interpretationen beziehen auch den Menschen in das Terroir mit ein: den Winzer, sein kulturelles Umfeld bis hin zur Vermarktung: Hornickel führt an, dass es heute wohl kaum trockene Rieslinge gebe, hätte der Markt - beeinflusst durch Frankreich - das nicht gefordert. Ein "Internationaler Kongress der Wein-Terroirs" in Montpellier definiert Terroir so:
"Ein Terroir ist ein begrenzter geografischer Raum, in dem eine menschliche Gemeinschaft im Laufe ihrer Geschichte ein kollektives Produktionswissen aufbaut, gestützt auf einem Interaktionssystem zwischen einem physischen und biologischen Milieu und einer gesamtheit menschlicher Faktoren."
Alles klar? Andreas März drückte das im aktuellen Merum -Heft einfacher aus:
"Denn wie kann man von Terroir sprechen, wenn nicht schon mindestens der Großvater denselben Wein im selben Weinberg gemacht hat?"
Diese Definition gefällt mir ganz gut!
Jahrgangspräsentationen Große Gewächse und Ecovin Mosel
Kurze Hinweise auf Veranstaltungen, an denen ich leider nicht anwesend sein kann, das aber schon im voraus sehr schade finde:
Gutswein Berlin - Premiere Großes Gewächs
Über 100 Prädikatsweingüter stellen ihre aktuellen Kollektionen vor
Zum achten Mal laden die Prädikatsweingüter zu ihrer legendären Spitzenweinverkostung "GutsWein" mit der Premiere Grosses Gewächs ins Foyer der Daimler Financial Services am Potsdamer Platz. Mit Spannung werden die Grossen Gewächse, die besten trockenen Weine des Jahrgangs 2007 (Rotwein 2006) erwartet, die erstmalig der Öffentlichkeit gezeigt werden. Am 6. September können dort auch Weinliebhaber, am 7. September nur Fachbesucher den aktuellen Jahgang, vom Gutswein bis zur edelsüßen Rarität, verkosten.
Mehr Info beim VDP.
Bio-Winzer von Mosel und Ahr präsentieren Spitzenjahrgang 2007
Unter diesem Motto präsentieren am Samstag 13.9.2008 führende Bio-Winzer des Regionalverbands ECOVIN von Mosel und Ahr mehr als 80 Weine des Jahrgangs 2007. Die Probe der ausgesuchten Spitzenweine wird begleitet von Fingerfood aus regionalen Erzeugnissen, angerichtet von Ralph Schmitz, Bio-Restaurant „Distel“ aus Ürzig/Mosel.
Die mit ihrem Konzeptkunstwerk ARTECELLI bekannt gewordene Künstlerin Mana Binz belebt mit Glasstelen und einer Gaze-Installation das außergewöhnliche Ambiente des Kommunikationsbereichs im Rotwild Barriquezentrum in Bernkastel-Kues.
Termin:
Samstag, 13.09.2008; 14.00 – 22.00 Uhr
Ort:
Rotwild Barriquezentrum
Cusanusstraße 14
54470 Bernkastel-Kues
Eintritt:
Karten im Vorverkauf 16€
An der Tageskasse 18€
Karten:
info@barrique.de
Weitere Infos:
Rudolf Trossen +49 (0) 6532 2714
Mittwoch, 6. August 2008
Weinrallye #14: Weine zum Grillabend!
Die nächsten Tage sind ja wieder sommerlicher angesagt, daher hoffe ich, wird das Thema am 12. August passen: Weine zum Grillabend!
Welche Weine nimmt man zum Grillen - gibt es typische "Grill-Weine"? Als erstes kommt mir in den Sinn: ein unkomplizierter, einfacher, aber wohlschmeckender Spaßwein kann es sein; rot, weiß, rosé - alles möglich. Aber gehen nicht vielleicht auch komplexere Weine? Kommt es nicht auch darauf an, was man da auf den Grill legt? Ich werde mir meine Gedanken machen - mehr am 12. August!
Gastgeberin der Rallye ist Susanne vom SanoVia-Blog - sie macht auch schon mit einigen Rezepten Appetit auf den Grillabend, z.B. hier der Schwäbische Kartoffelsalat ! Alle weiteren Infos zur Weinrallye wie immer im Winzerblog.



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