2018 Scheurebe 'pure' trocken

2018 Scheurebe 'pure' trocken
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  • 140748
  • trockene einfache leichte Weißweine
  • Deutschland | Rheinhessen
ohne Schwefelzugabe hergestellt, unfiltriert abgefüllt, fruchtig, sehr offen und anregend,... mehr
2018 Scheurebe 'pure' trocken
ohne Schwefelzugabe hergestellt, unfiltriert abgefüllt, fruchtig, sehr offen und anregend, trocken (Wir empfehlen: vor dem Öffnen die abgesetzte Hefe wieder aufschütteln)
Erzeuger: Weingut Brüder Dr. Becker (VDP), Ludwigshöhe / Rheinhessen / Deutschland
Herkunft/Anbaugebiet: Deutschland/Rheinhessen
Farbe: weiß
Inhalt: 0,75l
Alkoholgehalt: 11,5 vol%
Jahrgang: 2018
Rebsorten: 100% Scheurebe
Fassausbau: kein Holzfassausbau
Biokennzeichnug: Demeter
trocken/süß: trocken
Schwefel/vegan/Histamin: enthält Sulfite, ohne Schwefelzugabe hergestellt, vegan
Speisetipp/Anlass: Fischgerichte, Zucchiniauflauf, frische Kräutersalate
empfohlene Trinktemperatur: gekühlt bei 6-8°C zu trinken
lagerfähig: innerhalb von einem bis zwei Jahren genießen
Weintyp: anspruchsvoll, elegant, harmonisch, Naturwein, ungewöhnlich, zugänglich

Das Weingut Brüder Dr. Becker findet sich im kleinen Weindorf Ludwigshöhe an der rheinhessischen Rheinterrasse. Hier, auf halber Strecke zwischen Mainz und Worms, ist das Klima überaus mild und sonnig. Seinen Namen erhielt das Weingut um die Jahrhundertwende von den beiden Brüdern, Johann und Jakob Becker. Der eine Arzt, der andere Rechtsanwalt, beließen ihre Erbteile zusammen. Es war der Grundstock für das heute 11 Hektar umfassende Weingut, dessen Besitz seither über drei Generationen von der Mutter auf die Tochter vererbt worden ist.

Lotte Pfeffer und Hans Müller, führen das Beckersche Weingut seit Mitte der 80er Jahre nach ökologischen Grundsätzen. Dabei konnten sie fortsetzen, was die Eltern bereits Ende der 70er Jahre begonnen hatten. Heute sind sie eines der wenigen Weingüter in Deutschland, die als Mitglied sowohl im Verband der Deutschen Qualitäts- und Prädikatsweingüter (VDP) als auch im Bundesverband ökologischer Weinbau Ecovin aufgenommen sind. Daß Fachleute die eleganten, fruchtigen Weine immer häufiger ganz oben ansiedeln, freut sie besonders.

Klassische Rebsorten und die ökologische Pflege des Weinbergs prägen heute das Profil des Beckerschen Weinguts. Klee, Gräser und Kräuter, das Ausbringen von Kompost, Pferdemist und Gesteinsmehlen stärken die natürliche Fruchtbarkeit der Böden und auch die Widerstandskraft der Reben. Nützlinge können sich ansiedeln und helfen, Schädlingsbefall zu regulieren. Den Grundstock für die Qualität der Weine wird im Weinberg gelegt, den Feinschliff aber erhalten sie in den alten Gewölbekellern. In der Kellerarbeit helfen Zeit und natürliche Schwerkraft, die Weine schonend auszubauen: entweder in modernen Edelstahltanks - für die spritzigen Schoppenweine - oder in traditionellen Holzfässern. Dort entwickeln die Lagenweine ihren individuellen Charakter. Der Anteil an Prädikatsweinen ist im Weingut überdurchschnittlich hoch. Dafür werden die Erträge mit 60 bis 70 hl/ha bewußt niedrig gehalten und die Trauben werden von Hand gelesen. Die damit verbundene Mühe lohnt sich: Das Ergebnis sind gesunde Weinberge und sortentypische, fruchtige Weine.

Dies ist ein Naturwein, der nur mit minimalen Eingriffen in der Kellertechnik hergestellt wurde.... mehr
Dies ist ein Naturwein, der nur mit minimalen Eingriffen in der Kellertechnik hergestellt wurde. Er reifte bis zuletzt auf der Hefe und wurde ohne Filtrierung abgefüllt. Dadurch zeigen sich im Wein noch Schwebstoffe, die sich als Bodensatz in der Flasche abgesetzt haben. Diese Schwebstoffe bestehen überwiegend aus Hefezellen, die gesundheitlich völlig unbedenklich sind. Wir empfehlen, diesen Bodensatz vor dem Öffnen der Flasche aufzuschütteln, da auch diese Bestandteile des Weins zu seinem Geschmack beitragen.

Zudem wurde dieser Wein nicht geschwefelt, wodurch die Typizität der Rebsorte etwas in den Hintergrund tritt. Stattdessen zeigt der Wein eine Reihe von anderen Facetten, die diesen Wein bereichern.


Als Georg Scheu 1916 den Sämling 88 pflanzte (eine Kreuzung aus Riesling x (Silvaner x Trollinger)), ahnte er nicht, wie erfolgreich diese Rebsorte werden sollte. Heute, 100 Jahre später, blicken wir auf eine wechselvolle Geschichte seiner neuen Rebsorte - Scheurebe - zurück. Die Scheurebe war als sogenannte Bukettsorte besonders in den siebziger Jahren sehr beliebt und gilt als erfolgreichste deutsche Neuzüchtung. Seitdem hat ihre Bedeutung aber wieder abgenommen - eigentlich zu Unrecht, denn aromatische Rebsorten wie z.B. Sauvignon Blanc erleben gerade einen kleinen Boom.

Ihrem Duft kann man sich schwer entziehen - er erinnert an Cassis, Pfirsich, Mandarine und reife Birne. Sie kann eine prononcierte Säure haben und wird oft mit etwas feinfruchtiger Süsse in harmonische Verbindung gebracht. Als trockener leichter Wein kann die Scheurebe als Schoppen in lockerer Runde getrunken werden. Ausdrucksstärkere Weine empfehlen sich als Begleiter zu aromatisch-würzigen Ragouts von Fisch oder Geflügel (auch mit Spargel), besonders zur asiatischen Küche.

In Rheinhessen, wo diese Rebsorte gezüchtet wurde, feierte man im Jahr 2016 den hundertjährigen Geburtstag dieser Rebsorte.
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